Am Montag, dem 17.3.2014 kamen 12 Schülerinnen und Schüler mit ihren drei Lehrern in Marl an.
Wir waren am Bahnhof schon ganz aufgeregt, ob wir unseren “Corres” finden und wie er oder sie wohl sein würde.
Doch nach einem kurzen Zögern, ob wir uns erst mal die Hand zur Begrüßung geben, oder doch “la bise” machen, sind wir schnell warm geworden.
 
Damit die Gäste sich erst einmal eingewöhnen können, sind wir zuerst einmal zu unserer Schule gefahren. Dort konnten wir uns bei Kuchen und Saft schon ein wenig kennen lernen.
Frau Bleß und Frau Bozdech informierten unsere Austauschpartner über das Programm, das sie erwartete und wir
haben ihnen unsere Schule gezeigt. Danach ging es dann nach Hause in die Familien, wo unsere Gäste deutsches “Abendbrot” kennen lernten.
 

Der Dienstag war erst einmal ein Schultag – wenn auch kein ganz gewöhnlicher:  Nachdem unsere Austauschpartner uns zwei Stunden lang in den Unterricht begleitet haben, gab es nach der großen Pause für die Franzosen und die 7c und 7f, eine “animation linguistique”. Nach einigen deutsch-französischen Kennenlernspielen, wie “salade de fruits” lösten wir einige Aufgaben, die uns viel Spaß gemacht haben. So zeigten die Franzosen uns, in einem Standbild, dass “Wurst mit Kartoffeln”, “Brezel” und “Bier” für sie typisch deutsche Spezialitäten sind. Und sicher kann sich jeder denken, was wir dargestellt haben: Baguettes, Crêpes und Croissants. Als wir Sehenswürdigkeiten darstellen sollten, zeigte sich, dass  Besuche im Nachbarland sehr wichtig sind, denn wir kannten nur den Eiffelturm. Unsere Austauschschüler kannten außer dem Brandenburger Tor zumindest noch den Kölner Dom.

Begruessung

Das Wochenende gestalteten wir mit unseren Familien und Austauschpartnern individuell. Dabei zeigten wir ihnen noch einige Seiten des Ruhrgebiets, wie die Zeche Zollverein, oder wir waren sportlich und gingen Schwimmen oder Eislaufen.
 
Als wir uns am Montag Morgen am Bahnhof in Marl-Sinsen verabschieden mussten, war “Hand oder bise” keine Frage mehr: es gab auf jeden Fall Wangenküsschen!
Eine Mitschülerin stellte erstaunt fest: “Ich dachte, es sei ein Mythos, dass die Franzosen sich immer küssen, aber jetzt weiß ich, dass es wirklich stimmt.”
 
Jetzt freuen wir uns auf jeden Fall, dass wir unsere neu gewonnenen Freunde bald wiedersehen dürfen, da wir noch vor Ostern nach Creil fahren werden. Nach den Ferien können wir euch dann berichten, was wir dort alles erlebt haben.

 

Muenster

In der 5. und 6. Stunde haben wir dann mit der 7a und 7e deutsche und französische Lieder aus den Charts gehört und nach einigen Hör-Aufgaben unsere persönliche Hit-Parade gewählt.
Nach dem Mittagessen in der Mensa waren wir dann beim Bürgermeister zu Gast, der sich nett mit uns unterhielt und uns sagte, dass er schon oft in Creil war. Er hat sich sehr viel Zeit für uns genommen und hat uns auch noch auf den Turm des Rathauses begleitet.
Im Anschluss daran haben wir mit Hilfe einer kleinen Stadtrallye den Weg zur Schule zurück gefunden.

deutsch-franzoesische-Hitpa

Am Mittwoch starteten wir mit der Bahn zu unserem Ausflug nach Münster. Eine deutsch-französische Stadtführung führte uns zu den schönsten, interessantesten und zum Teil etwas gruseligen Sehenswürdigkeiten der Stadt: zum alten Rathaus, auf den Prinzipalmarkt, zur Lambertikirche (Käfige für die hingerichteten Wiedertäufer am Kirchturm von Sankt Lamberti), in den Dom, wo uns die astronomische Uhr erklärt wurde, und zur Clemenskirche.
Im Anschluss daran machten wir in Kleingruppen eine Stadtrallye, die Frau Bleß für uns vorbereitet hatte. Wir beantworteten abwechselnd französische und deutsche Fragen , was nicht immer ganz einfach war, aber viel Spaß machte. Für die Gewinner gab es nach Auswertung der Fragebögen eine süße Belohnung, für die anderen ebenfalls, dafür aber etwas weniger…

gemeinsamer-Sport

Nach zwei Sportstunden mit der 7b brachte ein Linienbus uns am Donnerstag zum Umspannwerk nach Recklinghausen. Auch hier wurden wir durch das Museum geführt und durften im Anschluss an die Führung unter Anleitung einen elektronischen Würfel bauen, den wir mit nach Hause nehmen konnten. Das war auch für unsere französischen Austauschschüler eine Herausforderung, aber mit gegenseitiger Unterstützung schafften es am Ende alle, einen elektronischen Würfel mitzunehmen, der auch funktionierte!

Der Freitag stand dann im Zeichen der Spionage, da wir mit Frau Bozdech das Spionage-Museum in Oberhausen besuchten. Dort konnten wir sehen, dass dieses aktuelle Thema auch früher schon existierte. Wir waren herausgefordert, einen Laser-Parcours zu meistern, ohne “entdeckt” zu werden und konnten uns über die Daten-UN-Sicherheit bei sozialen Netzwerken informieren. Nach dieser Erkundung sind wir noch ins Centro gegangen, wo unsre Gäste sich das ein oder andere kleine Souvenir kaufen konnten.

Umspannwerk

Austausch ASGSG - Collège Michelet in Marl 2014

Spionagemuseum

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